Hallo Auto

 

Am 9. April 2014 fand für die Schülerinnen und Schüler der 3./4. Schulstufe die Aktion "Hallo Auto" statt.

 

Es wurde der Begriff Anhalteweg durch Selbsterfahrung erarbeitet. Die Kinder stellten aus dem Laufen heraus ihren eigenen Bremsweg fest. Sie merkten, dass die Geschwindigkeit, die Beschaffenheit des Bodens und die Schuhsohlen einen großen Einfluss auf die Länge des Bremsweges hatten.

Beim Stehen bleiben auf ein optisches Signal hin machten sie die Erfahrung, dass sie zum Reagieren Zeit brauchten und in dieser Zeit noch einen Weg - den Reaktionsweg - zurücklegten. 


Die Kinder schlossen nun von ihrem eigenen Anhalteweg auf den eines Fahrzeugs, das mit 50 km/h unterwegs war. Den vermeintlichen Haltepunkt schätzten sie ab und markierten ihn mittels Pylonen. Die Instruktorin führte mit dem Auto eine Notbremsung auf ein optisches Signal hin durch. Die Kinder wurden vor die Tatsache gestellt, dass der Anhalteweg des Fahrzeuges viel länger war, als der von ihnen geschätzte Haltepunkt. Wie sich die Beschaffenheit der Fahrbahn auf die Länge des Anhaltewegs auswirkte wurde dadurch gezeigt, dass vor einer weiteren Demonstration die Fahrbahn bewässert wurde.

Damit die Kinder erfühlten, dass ein Fahrzeug auch bei stärkster Kraftanstrengung des Lenkers nicht sofort zum Stillstand kommen kann, durfte jedes Kind, ordnungsgemäß mit der entsprechenden Rückhaltevorrichtung gesichert, das Auto mit einem eigens an der Beifahrerseite eingebauten Bremspedal selbst bis zum Stillstand abbremsen.

Verhaltenskonsequenz


Aus der lebenswichtigen Erfahrung, dass die Geschwindigkeit und der sich daraus ergebende Anhalteweg sehr schwer abzuschätzen sind, sollten Fahrbahnen möglichst nur an gesicherten Übergängen überquert bzw. die Fahrbahn vor einem herannahenden Fahrzeug nicht mehr betreten werden.